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Bindung & Trauma

Entwicklungs – und/oder Schocktraumatisierungen aus gestörter Bindung werden im autonomen Nervensystem als kreisende Erregung gespeichert: Muskeln, Faszien halten fest, lernen durchzuhalten bis sie in Gefühlskälte erstarren um zu funktionieren. Im Prozess des Wiedererlebens traumatischer Inhalte in der Körperpsychotherapie lösen sich unterdrückte emotionale Zustände langsam auf. Die Berührung der Rosen-Methode erhöht die Ausschüttung des Bindungshormons Oxytozin. So entsteht die Möglichkeit in Sicherheit oder Geborgenheit zu fühlen. Aus therapeutischer Sicht liegt das Trauma nicht im Ereignis, sondern in der Dysregulation des autonomen Nervensystems - bekannt als posttraumatische Belastungsstörung. > Kontakt

Sichere Bindung

Sie bleibt lebenslang die Quelle für Sicherheit und dient der Regulation von Bedrohung und Gefahr durch angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz.

Die Grundlage für eine sicher gefühlte Bindung wird sehr früh zwischen Kind und Eltern oder anderen Beziehungswesen angelegt. Diese Grundlage ist Nähe und respektvolle Berührung. 

Berührung im Kontakt

Unsichere Bindung

Die Forschung an der Psychobiologie/Physiologie im 20. Jahrhundert hat unsichere Bindungstypen je nach Erfahrung in der Kindheitsentwicklung erkannt. Sie sind seit langem international als Bindungstheorie anerkannt.
Folgende Prägungen wirken ins Erwachsenenalter – hier eine Kurzbeschreibung aus 1 :

1 Selbstwahrnehmung und Embodiment in der Körperpsychotherapie, Alan Fogel, Schattauer Verlag, 2013

Unsicher-ablehnend

Dieser Bindungstyp erlebt seine Umwelt mit hoher Wachsamkeit (Vigilanz). Das Kind ist sehr aufmerksam, es nähert sich an, weicht zurück und ist schwer zu beruhigen.

Unsicher-vermeidend

Diese Kinder sind schwer zu trösten. Sie vermeiden Umarmung, zeigen andererseits keine Zeichen von Bedrängnis bei Bedrohung. Sie erleben dennoch hohe emotionale Erregung mit aktiver Unterdrückung.

Desorganisiert-desorientiert

Dieser Bindungstyp tröstet sich selbst beispielsweise durch Körperschaukeln, starrt vor sich hin, wirkt wie eingefroren. Das sind Zeichen von existentiell erlebter Gefahr oder hoher anhaltender Bedrohung aus dem Umfeld.

  • Entwicklung

    Vorgeburtliches (pränatal) Wachstum und nachgeburtliche (postnatal) Entwicklung verlaufen individuell & generationsübergreifend (transgenerational). Vielfältige Faktoren wirken in diese Entwicklung, sie kann zu verschiedenen Zeitpunkten und aus vielschichtigen Zeiträumen gestört werden.

  • Schreibabies

    Emotionale Hilfe für Eltern & Kind nach Geburtsstress vor und nach der Entbindung – in meiner Praxis.orgeburtliches (pränatal) Wachstum und nachgeburtliche (postnatal) Entwicklung verlaufen individuell & generationsübergreifend (transgenerational). Vielfältige Faktoren wirken in diese Entwicklung, sie kann zu verschiedenen Zeitpunkten und aus vielschichtigen Zeiträumen gestört werden.

  • Hochbegabung

    Menschen können mit außergewöhnlichen Fähigkeiten reich beschenkt (engl. gifted), hoch begabt geboren werden. Diese Fähigkeiten können verloren gehen / genommen werden, abhängig von Bindung und Trauma.
    Die emotionale Selbstwahrnehmung als elementare Fähigkeit gilt es wiederzufinden und zurückzugewinnen.orgeburtliches (pränatal) Wachstum und nachgeburtliche (postnatal) Entwicklung verlaufen individuell & generationsübergreifend (transgenerational). Vielfältige Faktoren wirken in diese Entwicklung, sie kann zu verschiedenen Zeitpunkten und aus vielschichtigen Zeiträumen gestört werden.

Sehr zu empfehlen:
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Hochbegabte Kinder – Ihre Eltern, ihre Lehrer, James T. Webb u.a., Hogrefe Verlag