KÖRPERGEFÜHLE ERKENNEN – VERHALTEN ÄNDERN

Willkommen

zur bedarfsgerechten Körper-Trauma-Psychotherapie in meiner ärztlichen Praxis der Komplementärmedizin.

In der Schulmedizin gerät Kostbares in Vergessenheit:

  • Die heilsame Kunst der Berührung.
  • Die Bedeutung komplexer Zusammenhänge im Nervensystem und deren Dynamik.

Neue Erkenntnisse zu Trauma, Entwicklung und Genesung nehmen in der Heilkunst und Wissenschaft zu.
Sie werden im Gesundheitswesen nicht wahrgenommen. 

Der Unterschied zu konventioneller Diagnostik / Behandlung liegt im Umgang mit scheinbar Vergessenem:

  • Mit der Messung der Herzfrequenzvariabilität blicken wir in das Regulationssystem des Körpers, das autonome/vegetative Nervensystem - www.vnsanalyse.de. Sie ermöglicht präzise klinische Diagnostik von Funktionsstörungen bevor sie zu Krankheiten werden.
  • Bei starker Erschöpfung oder anderen Störungen steht Glutathion als Infusion oder Injektion zur Verfügung.
    Über dessen umfassende Schutzfunktion sind sich Schulmedizin und Komplementärmedizin einig. Es belebt die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien. Ich freue mich, die Ergebnisse meiner Doktorarbeit nach vielen Jahren nun als Grundlage in der Prävention und Heilung einzubringen.
  • Die emotionale Wirksamkeit der Berührung der Rosen-Methode Körperarbeit wird erfahrbar.

         Es entwickelt sich ein Individualkonzept aus:

  •     Gespräch
  •     Einblick in das autonome Nervensystem
  •     Berührung in verkörperter Selbstwahrnehmung
  •     Atemarbeit
  •     Bewegungsgestaltung

Das Zusammenwirken des Ganzen macht Heilung möglich > Termine siehe unten.

Beim 16. Europäischen Kongress für Körperpsychotherapie, 9/2018 in Berlin werden meine Kollegin Andrea Werner und ich über Therapieprozesse berichten - bitte auf dem Link weit nach unten rollen, zu

- Entfremdung - Orientierung - Umgestaltung in Praxis und Theorie:

www.congress.eabp.org/2018/site/wp-content/uploads/2018/07/Workshops-Samstag-17-18.30.pdf

 

Aus Moleküle der Gefühle, Candice B. Pert, S. 420, rororo, 1999:

"Aus meinen Forschungsarbeiten weiß ich, dass bei freiem Fluss der biochemischen Stoffe, die das Substrat des Gefühls bilden - alle Systeme vereinigt und zu einer Ganzheit zusammengeschlossen werden. Wenn die Gefühle hingegen verdrängt und verleugnet werden, wenn wir ihnen verwehren, zu sein, was sie sind, werden die Bahnen des psychosomatischen Netzwerks blockiert, ... der Fluß der lebenswichtigen, für unser Wohlgefühl und unsere Ganzheit zuständigen Stoffe behindert wird, ..., die für unsere biologischen Prozesse und unsere Verhaltensweisen verantwortlich sind. Das ist, so denke ich, der Zustand der nicht geheilten Gefühle, dem wir so verzweifelt zu entrinnen trachten. Legale wie illegale Drogen rufen weitere Störungen in den vielen Rückkopplungsschleifen hervor... Auf diese Weise schaffen sie die Voraussetzungen für körperliche wie seelische Erkrankungen." 

Traumatisierte bleiben im Krankenversorgungssystem dramatisch unterversorgt:

> "Weltberichte Gewalt und Gesundheit" - Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2002/2014 1.

www.who.int/violence_injury_prevention/violence/world_report/en/summary_ge.pdf
   www.who.int/violence_injury_prevention/violence/status_report/2014/en/

Hier eine Auswahl von Traumaerfahrungen, Regulationsstörungen oder Diagnosen die in meiner Praxis erscheinen:

  
         Depression - Panikattacken - Herzrhythmusstörungen - Krebs - Narkose - Fehlgeburt

        sex. Missbrauch - Ängste - Verzweiflung - Trauma - sprachlose emotionale Zustände  

  Geburtsstress - Luftnot - Schlafstörungen - Migräne - Erschöpfung - Bandscheibenprobleme

            Verluste - Operationen - Vergewaltigung - Posttraumatische Belastungsstörung

                  Mobbing - Asthma - Bluthochdruck - Freudlosigkeit - Erinnerungsdefizite

                                          Trauer - Verdauungsstörungen - Schreibabies

                   Schädliche Kindheitserfahrungen - Bindungsverlust - Gewalt - Schmerzen

                                                   und: nach medizinischen Prozeduren

 
                   
-  Denken entfaltet sich aus der Seele heraus - vom Körpergefühl zur Kognition  -


Die Missachtung von Signalen aus der Körperwahrnehmung im Leben und in der Therapie hat ernste Folgen.
Die Schulmedizin erkennt Pathologisches oder Krankheit, sie kennt keine Funktions- oder Regulationsstörungen.
Letztere sind Vorboten von Krankheit. Der Zusammenhang wurde vergessen.
In der direkten Arbeit am Körper werden die verschiedenen Störungen erfasst und behandelt!
Das Pathologische steht dabei nicht im Vordergrund, jedoch die Beziehung zu sich selbst im Körper. 

Der Prozess der Rosen-Methode Körperarbeit ist als CollagenKunst im kleinen Fenster oben beweglich:
das autonome Nervensystem steckt fest im Trauma, Muskeln & Faszien erstarren.
Der Körper löst sich langsam aus traumatischer Zerrissenheit, aus seiner emotionalen Erstarrung.
Es braucht und kommt zu:

  • Kontakt der Hände als lauschend-haltende Berührung - einladend
  • Atembewegungen - aufnehmend
  • Wachrufend, respektvolle Worte - begleitend
  • Non-verbale Erinnerung in verkörperter Selbstwahrnehmung - bildend
  • Neue Einblicke - entfaltend
  • Bewusstsein - entstehend

Belastende Symptome verlieren im Therapieprozess ihre Macht.
Das erlebte Körpergefühl wandelt sich in der Emotion zur bewegt-gefühlten Erkenntnis.
Schaubild > Zwerchfell > Referenzen.

In Your Life in My Hands - A Junior Doctor's Story, S. 200, Metro Books, 2017, schreibt Rachel Clarke:

"...medizinische Präzision kombiniert mit bemerkenswerter Sanftheit. ... er entfaltete ihre Hände in seinen beiden, scheinbar um sie zu beruhigen und sich mit ihnen zu verbinden.... und besprach ihre Krankheit. ...mit dieser einfachen menschlichen Berührung, spürte er gleichzeitig ihren Puls, beurteilte ihren Hydrationszustand, prüfte ihre Hände auf Krankheitszeichen, und schätzte ab ob sie krank oder gesund waren. ... er diagnostizierte sie im Verborgenen. Harte, wirkungsvolle Medizin umhüllt von sanfter Menschlichkeit."

VIDEO
In Erinnerung an: Rosen Method Center Southwest, New Mexiko, USA - Achten Sie auf Hände & Atem 

                        

Termine - Information & Weiterbildung

Termine > Kontakt

Oft wird die Frage gestellt, wieviel Zeit eine Körperpsychotherapie braucht. Bei dieser Therapie handelt es sich um einen tiefen Prozess, keine schnelle Kur. Der Erfolg richtet sich auch danach in welchem Maße jemand bereit ist, sich Zeit für die Gesundheit zu nehmen und Veränderungen zuzulassen.

Je nach persönlicher Situation oder Wohnort gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Akute Beschwerden - Intensivbehandlung mit Unterkunft in einer Ferienwohnung vor Ort ist bei weiter Anreise ratsam. Akute Beschwerden können so verantwortungsvoll versorgt werden.
    Der Odenwald ist eine Region, die zur Erholung einlädt.
  • Chronische Beschwerden - Langsamer Beginn bei Unerfahrenheit mit der verkörperten Selbstwahrnehmung.
  • Nach Klinikaufenthalt > Körperpsychotherapie

Bei sexuellem Missbrauch weitere bundesweite Hilfen:

Zur Herzfrequenzvariabilität - Messung und Auswertung in der Therapie, siehe > Praxis & Wissenschaft

Kollegiale Fallbesprechung als Kompaktzeit in Selbstwahrnehmung & Embodiment > Supervision

© Helmi Boese | Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 12.07.2018